Der Fachverband ist eine rechtlich selbständige, von Parteien und Konfessionen unabhängige Vereinigung.
Der Fachverband versteht sich als ein Teil der freigeistigen Bewegung in ihrer Gesamtheit und bekennt sich zu deren humanistischem Anliegen und deren Tradition.
Er setzt sich für das im Grundgesetz erklärte Recht auf Gewissens- und Glaubensfreiheit sowie die Wahrung der Würde der Menschen auch im Angesicht des Todes ein.
Der Fachverband tritt vor die Öffentlichkeit, damit Sterben, Tod und Trauer als Vorgänge begriffen werden, die zum Leben der Gesellschaft gehören.
Er steht für das individuelle Recht auf ein humanes, selbst bestimmtes Sterben, auf den selbst bestimmten Abschied, auf eine individuell gestaltete Bestattung und auf eine individuelle Trauer in Inhalt, Ort und Zeremonie ein.
Der Fachverband tritt für ein vorurteilsfreies Verhältnis zu gläubigen Menschen ein und erstrebt die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Vereinen, die sich ähnlichen Zielen verpflichtet fühlen.
Er wirkt dafür, dass Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft enttabuisiert und in den gesellschaftlichen Sinnbezügen der Menschen nicht länger ausgeklammert werden.
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